MICHAEL ANDRITZKY

Stichworte zur Biographie:


Geboren 1940 in Dresden; Vater Christoph: Jurist und Schriftsteller, Syndikus der Dresdner Oper, später langjähriger Kulturdezernent in Mannheim.

Nach dem Abitur Studium der Sozialwissenschaften; 1971 – 1983 Generalsekretär Deutscher Werkbund e.V. in Darmstadt; danach tätig als freier Journalist, Publizist, Ausstellungs- und Filmemacher.
Besonderes Interesse an intelligenten, gleichzeitig populären Formen der Kulturvermittlung über die Medien, Ausstellung, Film, Buch sowie Tagungen und Kongresse. Dabei Entwicklung und Erprobung interdisziplinärer Arbeitsformen und Erschließung quer zu den Fachdisziplinen liegender Themenbereiche zwischen Hoch- und Alltagskultur.


Bücher:


1975

„Labyrinth Stadt“ (Hg. und Autor)

1979

„Lernbereich Wohnen“ / 2. Bd. / Rowohlt (Hg. und Autor)

1979

Ausstellungskatalog „Weiter wohnen wie gewohnt?“

1981

„Für eine andere Architektur“ / 2. Bd. / Fischer (Hg. und Autor)

1981

„Grün in der Stadt“ / Rowohlt (Hg. und Autor)

1982

Katalogbuch zur Ausstellung „z.B. Stühle“ (Hg. und Autor)

1982

„Die zwanziger Jahre des Deutschen Werkbundes“ / Anabas (Hg.)

1985

„Schock und Schöpfung“ Jugendästherik im 20. Jahrhundert (Redaktion)

1987

„Leicht und Welt“ Abschlußbuch zum Sonderforschungsbereich 64 der Uni Stuttgart
„Weitgespannte Flächentragwerke“ / Deutsche Forschungsgemeinschaft (Redaktion)

1987/88

Katalogbuch zur Ausstellung „z.B. Schuhe“ Kulturgeschichte der Fußbekleidung (Hg und Autor)

1989

„Wir sind nackt und nennen uns Du“ Zur Geschichte der Freikörperkultur (Hg. und Autor)

1989

„1919 – 1989 Klappholttal / Sylt“ / Anabas (Hg. und Autor)

1990

„Vom Bauhaus bis Bitterfeld. 41 Jahre DDR-Design“ (Redaktion und Autor)

1992/93

„OIKOS. Von der Feuerstelle zur Mikrowelle“ Haushalt und Wohnen im Wandel (Hg. und Autor)

1995

„Wieviel Wärme braucht der Mensch?“ Reflexionen zur Energiefrage (Hg. und Autor)

1999

„Geschichte des Wohnens“ Bd. 5 von 1945 bis heute / Kapitel Wohnweisen und Lebensstile

2000

„Das Jahrhundert des Design“ (Idee/Konzept)

2001

2002

2003

2004

„baumstark. Wald – Holz – Kultur“ (Mitherausgeber und Autor)

„Das Netz. Sinn und Sinnlichkeit vernetzter Strukturen“ (Hg. und Autor)

„BauWohnberatung Karlsruhe“ (Autor und Redaktion)

„Neues Wohnen fürs Alter. Was geht und wie es geht.“ (Hg. und Autor)

 

Ausstellungen:


1979-82

„Weiter wohnen wie gewohnt?“ (Wanderausstellung, 10 Stationen von Berlin bis Wien)

1982-83

„z.B. Stühle. Ein Streifzug durch die Kulturgeschichte des Sitzens“
(Wanderausstellung, u.a. Karlsruhe, München, Zürich)

1987-89

„z.B. Schuhe. Vom bloßen Fuß zum Stöckelschuh. Eine Kulturgeschichte der Fußbekleidung“ (Wanderausstellung, u.a. Bochum, Zürich, Karlsruhe)

1989

„1919 – 1989. Klappholttal / Sylt“

1992/93

„OIKOS. Von der Feuerstelle zur Mikrowelle. Haushalt und Wohnen im Wandel“ (Wanderausstellung, u.a. Stuttgart, München, Zürich ,Mannheim)

1995

 

„Wieviel Wärme braucht der Mensch? Die Geburt der Kultur aus dem Feuer und das Energieproblems heute“
(Wanderausstellung, u.a. München, Deutsches Museum, Zürich, Bielefeld)

1998-2000

Konzept- und Projektentwicklung „Zukunftspark Fehmarn“

2000

„Das Jahrhundert des Design“

(Wanderausstellung, u.a. Karlsruhe, Hannover zur EXPO 2000, Hamm)

2001

„baumstark. Wald – Holz – Kultur“,

Ausstellung und ca. 160 Veranstaltungen, Haus der Wirtschaft, Stuttgart

2002

„Das Netz. Sinn und Sinnlichkeit vernetzter Strukturen“,

Museen für Kommunikation Frankfurt und Berlin

2004

In Vorbereitung: „FahrRad!“, Ausstellung für das Deutsch Museum München

 

Filme, u.a.:


 

„Wohnen – 4 Portraits“ / TTT-Spezial, Hessischer Rundfunk

„Der Mann, der den Stuhl neu erfand. Portrait des Designers Charles Eames“ / Alle 3. Programme der ARD (45 Min.)

„Von Licht- und Luftkämpfern. Zur Geschichte der Freikörperkultur“ / ARD 1. Programm (60 Min.)

„Überall ist Disneyland. Die künstlichen Welten der Freizeitgesellschaft“ / ARD 1, Hessischer Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk 3. Programme (60 Min.)

Ferner zahlreiche TV-Magazinbeiträge über Design, Architektur, Alltagskultur.

 

Seit 1962 regelmäßige Beiträge im Hörfunk, sowie Artikel für Zeitschriften und Presse zu o.g. Themen.


 

Kongresse, Tagungen, Veranstaltungen:


 

1969    Sinn und Unsinn der Repräsentation(Stuttgart)

1970    Grenzfall Rhein (Basel), gemeinsam mit SWB

1972    Verkehr in der Stadt (Freiburg)

1973    Gestaltung – Not und Notwendigkeit(Schwäbisch-Gmünd)

1974    Grenzen der Freiheit Grenzen der Planung (Saarbrücken), mit dwb e.V.

1975    Die neue Unsachlichkeit (Baden-Baden)

1976    Gestalten –Aber wie? (Breisach)

1977    Darmstädter Werkbundgespräche Architektur und Mitbestimmung

1978    Orientierungslos – Versuch einer Standortbestimmung (Schwetzingen)

           Darmstädter Werkbundgespräche Architektur als Sprache

1979    Design – warum und für wen? (Mülheim)

           Darmstädter Werkbundgespräche Regionalismus im Bauen

1980    Was wird aus dem Dorf? (Efringen-Kirchen), gemeinsam mit dwb e.V.

           Darmstädter Werkbundgespräche Der Schmutz

           Darmstädter Werkbundgespräche Architektur und Phantasie

1981    Wohnen in der Stadt (Mannheim)

           Darmstädter Werkbundgespräche Die Verpackung

           Darmstädter Werkbundgespräche Architektur für den Alltag

1982    Darmstädter Werkbundgespräche Das Haus im Haus

           Darmstädter Werkbundgespräche Die Nacht

1985    Versuch einer neuen Hoffnung (Schwetzingen)

1987    Irrtum nach Plan? (Speyer)

1989    Design im Zeichen der Mikroelektronik (Weil am Rhein)

1992    Wandel der Lebensstile (Stuttgart)

1993    Haushalten mit den Ressourcen (Freiburg)

1994    Neue Perspektiven - Neue Partnerschaften im städtischen Wohnungsbau (Karlsruhe)

1995    Von der Holzwirtschaft zur Waldkultur (Bonndorf)

1997    Mutmaßungen über die Zukunft. Orientierung ins nächste Jahrtausend (Schwetzingen)

2000    Werkbundtag 2000. Von Menschen und Dingen. Eine wissenschaftliche Revue  (Karlsruhe) 

2003    Das Geheimnis des Geschmacks (Freiburg)

           Neues Wohnen im Alter (Karlsruhe)

2004    Neues Wohnen fürs Alter (Mannheim und Freiburg)